Unterwegs im SauerlandNews-Meldung vom 31.07.2012

Zahlreiche Themenwanderwege bieten mitten in der schwingenden Landschaft viel für wissbegierige Wanderer.Entlang des Milchweges bei Sundern-Stockum lernen, wie Landwirtschaft die Natur prägt, oder auf dem historischen Drahthandelsweg von Lüdenscheid nach Iserlohn ein Stückchen Geschichte mitgehen - all das machen die Thementouren möglich. Für Familien hat Schmallenberg-Bödefeld ein besonderes Angebot: Dort ist der abwechslungsreiche Hollenpfad nach kleinen Fabelwesen benannt. Auf geht’s ins Abenteuer "Natur plus".

Auf die Spuren der Geschichte begeben sich Wanderer auf dem Drahthandelsweg zwischen Lüdenscheid, Altena und Iserlohn. Der historische Weg führt durch die waldreiche Landschaft des westlichen Sauerlandes und erinnert an die industrielle Vergangenheit der drei Städte. 32 Kilometer lang sind auch ungeübte Wanderer auf Draht: Historische Fakten und kleine Anekdoten können auf Infotafeln nachgelesen werden - wie die mühsame Arbeit der "Drahtzieher" oder der Transport der damals 30 Kilogramm schweren Drahtringe per Pferdekarren durch die Täler und über die Höhen.
Das Besondere an dem Weg: "Zahlreiche Highlights liegen direkt am Weg und laden zur Besichtigung ein", stimmt Beate Evers von der Stadtinformation Iserlohn auf die Tour ein. Absolut sehenswert sind die Burg und das Deutsche Drahtmuseum in Altena sowie die Dechenhöhle und das Deutsche Höhlenmuseum in Iserlohn. Wer die vielen Stufen des Danzturms in Iserlohn erklimmt, kann neben dem Panoramarestaurant auch die ehemalige Telegrafenstation besuchen.
Weitere Informationen unter www.drahthandelsweg.de

Mystisch geht es auf dem Hollenpfad rund um Schmallenberg-Bödefeld zu: Einer alten Sage zufolge haben früher in einem Felsmassiv, dem Hollenhaus, kleine gutmütige Fabelwesen gelebt. Die sogenannten Hollen halfen Menschen in Not und beschenkten ein Mädchen mit einem funkelnden Edelstein. Das lockte raffgierige Menschen ins Hollenhaus, die - einmal darin verschwunden - nie wieder gesehen wurden. Genauso wenig wie die guten Geister...
Heute ist das Hollenhaus einer der 16 Erlebnispunkte, die auf dem neun Kilometer langen Premiumwanderweg für reichlich Abwechslung für Groß und Klein sorgen. Vom Wildgehege über Naturerlebnisspielplatz, Feuchtbiotop und einer alten Kohlenmeilerstelle bis hin zur sagenumwobenen Schwarzen Hand von Bödefeld kann entlang des Weges viel entdeckt werden. "Es ist wirklich ein Erlebnis", verspricht Eva Rettler vom Verkehrsverein Bödefeld. Der Hollenpfad ist wie gemacht für Wanderer, die mit Kindern unterwegs sind und die Natur intensiv erleben wollen - ein leichter Gruselfaktor inklusive.
Weitere Informationen unter www.ferienregion-boedefeld.de

Handfeste, anschauliche Informationen präsentiert auch der kleine, aber feine Milchweg Homert bei Sundern-Stockum. Auf dem knapp vier Kilometer langen Rundweg wird gezeigt, wie Landwirtschaft die Landschaft pflegt. Rund 6800 Kühe produzieren im Naturpark Homert grob geschätzt 54 Millionen Liter Milch im Jahr. Ganz nach dem Motto "Milch macht Ku(h)lturlandschaft" geht es vorbei an satten Weiden und wiederkäuenden Kühen, an Höfen und Streuobstwiesen. Unterwegs informiert Kuh Lotte auf großen Tafeln kindgerecht über die Milchproduktion und den Naturpark Homert - schließlich ist der Weg für Kinderwagen und zum größten Teil auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Der Clou: Im Hofladen Greitemann in Sundern-Seidfeld kann die frische Milch selbst gezapft werden.
Weitere Informationen unter www.kuhlturlandschaft.de

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